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Rumänien-Blog


Dem Sohn des Drachen auf der Spur: Draculas Erbe und Prinz Charles

Reist man durch das Land „hinter den Wäldern”, kommt man nicht umhin, einer der Berühmtheiten der geschichtsträchtigen Region zu begegnen: Auf den – mitunter vermeintlichen – Spuren des Walachenfürsten Vlad III. wandeln zahlreiche Transsilvanienreisende, kräftig unterstützt von der Tourismusbranche. Jener Fürst wäre sicher nicht so prominent, hätte er nicht einige Jahrhunderte später den irischen Schriftsteller Bram Stoker zum wohl berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte inspiriert. Letzteres sehen jedenfalls die meisten Sachkundigen so.

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Geschichten zur Gegenwart: Siebenbürgen heute

Wechselvolle territoriale Zugehörigkeiten im Lauf seiner Geschichte und eine historische Vielfalt an dort lebenden Volksgruppen prägten die Identität der Region Transsilvanien/Siebenbürgen. Die jeweils herrschenden Machtverhältnisse bestimmten das Miteinander der jeweiligen Mehrheiten und Minderheiten.

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Sieben Burgen jenseits der Wälder: Unterwegs in Transsilvanien

Per Schnellzug sind wir bislang durch Geschichte und Regionen Rumäniens gereist, ein erster Überblick ist gewonnen. In diesem Jahr möchte ich mich mit Ihnen genauer umsehen – und an Orten verweilen. Geboren und aufgewachsen in Cluj-Napoca (deutsch: Klausenburg) – also als Bürgerin Siebenbürgens, ergo Transsilvaniens – liegt es nahe, das entschleunigte Reisen dort zu beginnen, wo ich Deutsch als zweite Muttersprache erlernte: mitten drin, hinter den Karpaten und jenseits der Wälder.

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Rumäniens Dichter, Philosophen und Dramatiker

Auf der Reise durch Rumänien möchte ich Ihnen drei schreibende Berühmtheiten aus verschiedenen Jahrhunderten vorstellen. Beginnen wir mit dem rumänischen Dichter, der im 19. Jahrhundert Maßstäbe für die rumänische Literatursprache setzte. Mit Mihai Eminescu beschäftigen sich Schüler der 10. Klassen Rumäniens auch heute noch für ein ganzes halbes Jahr. Der Dichter, der eigentlich Mihail Eminovici hieß, wurde 1850 in der Bukowina geboren, besuchte deutschsprachige Schulen und kam früh in Kontakt mit unkonventionellen Lebensweisen. 1866 veröffentlichte er sein erstes Gedicht. Drei Jahre später ging er nach Wien, um Philosophie zu studieren, von 1871 bis 74 studierte er in Berlin. Eminescu beschäftigte sich intensiv mit Schopenhauer und Kant, der Einfluss der deutschen Literatur auf sein Werk ist von großer Bedeutung. 1874 kehrte er nach Rumänien zurück. Viele Gedichte entstanden, welche er unzählige Male sprachlich überarbeitete. Zumeist waren die Veröffentlichungen neuer Gedichte Überarbeitungen früherer, bisher unveröffentlichter. Auch nach seinem Tod 1889 tauchten zahlreiche weitere Gedichte auf, viele von diesen wiederum in verschiedenen Fassungen.

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Eine Reise durch das Land: Rumäniens Regionen

Topografisch gesehen liegt Rumänien nicht im Norden, doch auch nicht wirklich im Süden Europas. Im Osten schon eher. Es ist ein Land zwischen topografischen Zonen.

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