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Rumänien-Blog


Wilde Mischung: die Bevölkerungsstruktur des Banat

Das gute Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Banat hat lange Tradition. Blickt man auf die Geschichte der Region zurück, ist diese schon seit jeher zu wechselhaften Anteilen unter verschiedenen Staaten aufgeteilt. Zudem war – aufgrund besonders ausgeprägter Be- und Entsiedelungsaktivitäten seitens der jeweiligen Machthaber – im Lauf der Jahrhunderte eine vielfältige Mischung an Ethnien dort beheimatet, was natürlich nicht immer konfliktfrei verlief, jedoch auch dazu führte, dass man es gewohnt war, multiethnisch und -kulturell miteinander zu leben.

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Nachwirkungen: das Banat in den 1950er Jahren

Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren die Rumäniendeutschen, so auch die Banater Schwaben, alle staatsbürgerlichen Rechte. Diese erhielten sie 1948 zurück. Drei Jahre später wurden mehrere tausend Familien in die Bărăgan-Steppe verschleppt. Die meisten von ihnen konnten 1955 zurückkehren. Viele fassten jedoch nach ihrer Rückkehr den Entschluss, Rumänien so bald als möglich zu verlassen, um nach Deutschland oder Österreich auszusiedeln. Möglich wurde dies oft erst nach beinahe einem Vierteljahrhundert.

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Volksdeutsche und Rumänisierung: das Banat im Zweiten Weltkrieg

Mit Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Banat zwischen Rumänien, Serbien und Ungarn aufgeteilt. 1923 verschoben sich die Grenzen noch einmal, da einige Gemeinden ausgetauscht wurden. Grenzbereinigung nannte man das. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs markierte der Balkanfeldzug den Beginn gravierender Auswirkungen auf das Banat und seine Bevölkerung. Deutschstämmige Einwohner wurden zu Volksdeutschen erklärt und agierten dementsprechend. 

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K. u. k. und eine kurze Geschichte der Republik: das Banat bis 1920

Nachdem mit dem dritten – und letzten – großen Schwabenzug bis 1787 nochmals etwa 45.000 deutschstämmige Siedler ins Banat geholt worden waren, kamen danach nur noch vereinzelte Einwanderer dort an. Mit dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich, durch welchen 1867 das Kaisertum Österreich in die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn verwandelt wurde, endete die Phase der deutschen Besiedelungen. Nun hatte Ungarn das Sagen über die Region – und war an deren Magyarisierung interessiert. Bis 1918 hatte die Realunion Bestand, dann änderten sich die Verhältnisse erneut.

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Von Schwaben und so genannten: Siedlungszüge ins Banat

Die Türkenkriege waren vorbei, das Banat gehörte den Habsburgern – und war immens entvölkert. Da Herrscher jedoch ein Volk brauchen, begann das Haus Österreich ab Ende des 17. Jahrhunderts mit der Besiedelung der menschenleeren Landstriche. So organisierte man die so genannten Schwabenzüge, die dafür sorgen sollten, dass die Habsburger nicht nur über ein Territorium, sondern auch über ein regierbares Volk verfügten. Katholisch und deutschstämmig sollten sie sein, die zukünftigen Bewohner des Banat und obwohl die Neubürger nicht nur aus Schwaben kamen, wurden sie alle als solche bezeichnet.

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